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 Academy Extreme SP3

Von der koreanische Firma Academy tauchen immer mal wieder Modelle in Deutschland auf, so auch 2001 der hier gezeigte SP3 Extreme.

Der stufenlose mechanische Fahrtregler erinnert an die E-Car-Steinzeit, die übrige technische Ausstattung des Modells liest sich aber gar nicht schlecht. So gehören ein Kugeldifferenzial mit 48dp Verzahnung ebenso zum Umfang wie moderne Radaufhängungen, die an Asso oder Trinity-Modelle erinnern. Kein Zweifel, vor 20 Jahren wäre das der Renner gewesen. Heute glänzt der Academy vornehmlich durch seinen extrem niedrigen Einstandspreis von nur 99,- DM inklusive Karosserie, besagtem stufenlosem Fahrtregler und Motor (Mabuchi 380). Auf hochwertige Materialien muss man dabei natürlich verzichten, so sucht man Kohlefaser Chassisteile oder Hinterachse ebenso

Chassis

vergebens wie Kugellager oder einen funktionierenden Öldruckdämpfer für das Power-Pod. Wenn man möchte, kann man aber alle diese Komponenten bei Academy in kompromissloser Qualität als Tuningzubehör erwerben – und gibt am Ende sicherlich genauso viel Geld aus, als hätte man gleich einen Asso gekauft.

Differenzial

Hinten kommt ein Kugeldifferenzial zum Einsatz. Die Mitnehmer sind aus dem gleichen Kunststoff wie alle andern Komponenten des Fahrzeugs

Dennoch ist das Auto für alle interessant, die nur mal 1:12‘er Luft schnuppern wollen. In das Power-Pod passt problemlos jeder 540‘er Motor und durch die geschickte Konstruktion der Vorderachse können auch Standard-Servos eingebaut werden. Sogar ein Halter für Stick-Akkus liegt dem Kit bei. Also, es gibt keinen Grund mehr, es auch mal zu probieren. Und dann wird man sehen, dass die 1:12‘er verdammt schwer zu beherrschen sind, echte Trainingsgeräte also. Und um das festzustellen, braucht man kein Kohlefaser.

Vorderachsaufhängung

Die Vorderachse ist konstruktiv stark an die des
 
Asso RC 12 LW...L3 angelehnt. allerdings sind die Querlenker kürzer, damit das Lenkservo zwischen den Achsblöcken montiert werden kann


 © Achim Schulz 2002