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 Aeronaut Aerocar ED 12 Sport

Er ist einer der weinigen deutschen Beiträge zum RC-Car Boom, konstruiert und zusammengestellt von der Firma Aeronaut, die diesen Bausatz noch heute, gute 20 Jahre nach dessen Erscheinen vertreibt. Erhältlich sind insgesamt vier Varianten, die sich in Vorder- und Hinterachse unterscheiden. Das Basismodell verfügt über eine einfache, nicht einstellbare Vorderachse, die Sportmodelle dagegen sind mit einer in Spurweite und Nachlaufwinkel einstellbaren Achse nach Vorbild des AYK RX 1200 ausgerüstet.

Chassis von hinten

Beide Modelle gibt es mit und ohne Kugeldifferenzial, was dann zu den angesprochenen vier Varianten mit vier verschiedenen Karosserien führt. Das hier vorgestellte Modell ist die Top-Variante mit Verstellachse und Diff, welches mit einer Porsche 936-78 Karosserie ausgestattet ist.
Das technische Highlight ist sicherlich die hochkomplexe Radioplatte aus Kunststoffspritzguss, die alle Fernsteuerkomponenten sicher aufnimmt. Für den Akku ist eine richtige Wanne vorgesehen, verrutschende Sticks, wie seinerzeit üblich, kennt der Aerocar also nicht. Damit diese relativ steife Platte die Federungseigenschaften des Epoxy-Chassis nicht beeinflusst, sind beide Komponenten mit lediglich zwei

Vorderachse

Die Vorderachse ist nach Vorbild des AYK RX 1200 in Spurweite, Nachlaufwinkel und Vorspur einstellbar ausgeführt und entsprach damals einem technisch hohen Stand.

 Gummilagern verbunden.
Der serienmäßige Black- Mabuchi- Motor findet übrigens hinter der Hinterachse seinen Platz – keine Seltenheit damals. Ein Leichtgewicht ist der Aerocar indes nicht, was ihm trotz seiner Robustheit leider keine Verbreitung auf Deutschlands Rennpisten verschaffte.

Kugeldiferenzial

Das Kugeldifferenzial verfügt über ein hochwertiges kleines Drucklager, das mittels Tellerfederpaket vorgespannt wird. Damit läßt sich der Sperrgrad sehr feinfühlig einstellen


 © Achim Schulz 2002