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 Graupner Super Speed Race Car

Das Fahrzeug kann als konsequente Weiterentwicklung des Race-Sports betrachtet werden. Das Chassis besteht nun aus einem Epoxy-Streifen (wieder ohne Taillierung) auf dem nach wie vor zwei starre Achsen verschraubt sind. Der nach immer noch nicht einstellbare Vorderachskörper wurde vom einfachen Blechteil auf eine Aludruckgusskonstruktion umgestellt und ein Nachlaufwinkel von ca. 10° integriert. Die Achsschenkel

weisen dafür keinen Nachlaufversatz mehr auf und sind konsequenterweise ebenfalls Aludruckguss ausgeführt. Auch der sich für die nächsten Jahre als Standard etablierende Überlastungschutz ist am Porsche 935 bereits zu

Chassis

sehen. An der Hinterachse tut nun ein neues Differenzial im weiterhin einfachen Blechwinkel seinen Dienst. Beide Teile finden sich übrigens

Vorderachse

 identisch im nachfolgend beschriebenen Sonic-Sports wieder. Geblieben ist die Rheostat-Bremse, jetzt aber in Verbindung mit einem etwas einfacheren Fahrtenregler. Die RC-Anlage wird immer noch über diverse Halter direkt

Die Vorderachse weist keinen Nachlaufversatz, dafür aber üppig Nachlaufwinkel auf

auf das Chassis montiert, eine Einbaublatte gibt es noch nicht. Für den Fahrakku ist die Alu-Wanne geblieben, die jetzt schon über die Gummi-Schnallen des Sonic-Sports verfügt. Etwas seltsam mutet die für den Empfänger vorgesehene Position direkt über dem Motor an, aber über Störungen hat sich damals keiner der AMT-Tester beklagt.
Außer als Porsche konnte der Super Speed Race Car (was für ein Name !) auch noch als BMW M1 und als Mercedes 450 SL erstanden werden. Obwohl das Verkaufsprospekt von Graupner echte Renn-Ambitionen unterstellt, drehte der Wagen wohl doch eher als zuverlässiges Brot- und Butterauto vor der Haustür seine Runden.

Über der Hinterachse wird der Empfänger auf einem Drahtbügel gehalten, genau über dem funkenden Motor. Es wirk ein bisschen, als hätte man den Empfänger im Konzept vergessen.

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Hinterachse

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 © Achim Schulz 2002