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 Kyosho Fantom EP 4 WD

Irgendwann wurde das Reglement dahingehend geändert, dass nur ein Antriebsmotor zulässig ist. Außerdem waren die zweimotorigen Allradfahrzeuge nicht mehr konkurrenzfähig, da keine Modified-Motoren in der 380 Baugröße erhältlich waren. Kyosho reagierte darauf mit dem hier vorgestellten Fantom EP 1:12 4WD, wie die offizielle Bezeichnung lautete. Das Fahrzeug besitzt einen einzigen Antriebsmotor an der Hinterachse und die Kraftübertragung vom hinteren Hauptzahnrad auf die Vorderachse erfolgt über eine Leiterkette aus gebogenen Drahtgliedern. Eine Konstruktion, die auch Im Off-Road Bereich damals sehr beliebt war.

Chassis von oben

An der Vorderachse befindet sich kein Diff, sondern für jedes Rad ein Freilauf. Das hat zur Folge, dass nur dann ein Antriebsmoment zur Vorderachse gelangt, wenn an der Hinterachse Schlupf auftritt. In der Praxis funktioniert das ganz gut und so besitzt der Fantom für ein selbststabilisierendes Fahrverhalten. Was dem Fantom allerdings fehlt ist die Federung, die 1984 bereits Standard bei allen guten Race-Cars war. Man muss allerdings dazu sagen, dass Kyosho mit dem ebenfalls ungefederten Verbrenner Fantom 1:8 gegen die gefederte Konkurrenz immerhin einen Vizeweltmeistertitel herausfahren konnte. Prominentester Fahrer in Deutschland war Jürgen Lautenbach, später Gründer der Firma LRP, der auf nationaler Ebene stets ganz vorn mitmischte.

Differenzial

Die zunehmende Abkehr vom PVC-Boden und die auf Teppich erreichbaren hohen Haftungen ließen jedoch die Vorteile des Allradantriebs verschwinden, so dass auch Lautenbach später auf den Plazma umstieg.

Das Differenzialgetriebe verschwindet in der rechten Felge. Das kleine Kettenrad ist über einen Mitnehmer mit dem Hauptzahnrad verbunden

An der Vorderachse sitzt ebenfalls ein kleines Kettenrad, das auf eine Alu-Nabe aufgepresst ist. In dieser Nabe ist für jedes Vorderrad ein Freilauf, der die Differenzialfunktion übernimmt. Leider brems der Fantom damit nur auf der Hinterachse.

Vorderachse

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 © Achim Schulz 2002