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 MRP GP 12

MRP steht für Model Racing Products und ist in der Gründerzeit eine feste Größe der E-Car Szene. Einige Modelle finden den Weg in die Testlabors der AMT. Das hier vorgestellte Modell allerdings nicht.
Es ist ein typischer Vertreter der ersten amerikanischen “Nach-Jerobee-Generation”, zu denen ja auch der
Asso RC 12E und der Parma Panther zählen.

Chassis von rechts

Der GP 12 (Grand Prix 1/12th Scale) ist auf einem gespritzten, relativ kurzem Chassis aufgebaut, das vom Rammer bis hinter die Saddle-Packs reicht. Im vorderen Bereich ist eine Rampe angeformt, die zum einen der Vorderachse den nötigen Nachlaufwinkel beschert, zum anderen eine an der Unterseite bündige Montage des Rammers möglich macht – also ohne störende Stufe.
Die Vorderachse selbst ist, wie bei vielen anderen Fahrzeugen auch, zweigeteilt, wobei die Achsträger 

nachträglich ein zusätzliches Oberteil bekommen und so zu

lange Hinterachsblöcke
Vorderachsdetail

Achsgabeln werden.
Die Hinterachse wird in relativ langen Lagerböcken geführt weist als Besonderheit Exzentrische Einsätze zur Einstellung der Bodenfreiheit auf, heute Standard, damals innovativ!
Insgesamt sind die Kunststoffteile sehr grobschlächtig gemacht, in einer Qualität, mit der sich 

Die shr langen Lagerböcke tragen vorn die kurze Radio- platte zur Aufnahme von Gasservo, Regler und Empfänger. Die höhenverstellbare Achse hat ein Kugeldiff.

An den Vorderachshälften sind an den späteren Versionen zusätzliche Abstrebungen angebracht, die die Sturzsteifigkeit erhöhen sollen.

heute kein Hersteller mehr an den Markt wagen dürfte. So war die damalige Kleinstserienfertigung nun mal.

Die MRP galten aber als sehr robust, leicht und damit auch schnell. Es gab von MRP selbstverständlich das damals übliche Tuningzubehör wie Kugellager, Zahnräder, verschiedene Reifenmischungen und reichlich Karosserien. Alles zu durchaus moderaten Preisen.
Einen geregelten Vertrieb nach Deutschland gab es allerdings  nicht, die Modelle blieben also hierzulande Exoten. Entsprechend rar sind nationalen Erfolge.                  Wirklich verpasst haben wir nichts.


 © Achim Schulz 2004