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 Asso RC 12 L

1986 brachte Asso mit dem RC12L ein komplett neues Auto auf den Markt, dass sich jetzt an den Konstruktionsmerkmalen des Delta Phaser orientierte. Die Akkus werden von nun an als Saddle- Packs auf dem Chassis montiert. Durch eingelassene Ausschnitte liegen sie nochmals tiefer. Nötig wurde diese Maßnahme durch die jetzt zum Einsatz kommende neue Hinterachse mit der T-Platte, die sich bis heute bei den 1:12‘ern als

Chassis

Standard etabliert hat. Der Motor musste mitsamt dem Hauptzahnrad etwas nach links rücken, um den Schwerpunkt des Power-Pods genau mittig zu halten. Dadurch kann ab jetzt das alte Diff nicht mehr verwendet werden und es kommen rechts neue Mitnehmer zum Einsatz, auf denen neue, leichtere Felgen verschraubt

von unten

Der im Fahrzeug zentrierte Motor muss jetzt nach unten ausgebaut werden. Erkennbar ist auch der neue Differenzial- mitnehmer, der das Hauptzahnrad vom linken Hinterrad abrückt

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werden. Der Vorteil der T-Platte war sicherlich, dass sich die Federungseigenschaften durch Tausch der Platte gegen verschieden starke Versionen wesentlich leichter beeinflussen lassen als mit den einfachen Chassisausschnitten. Die Führung der Achse ist ebenfalls präziser geworden und am vorderen Ende der Platte lässt sich mittes zweier Schrauben der Chassis-Tweak einstellen (Verspannung um die Längsachse, die zu unterschiedlichen Radlasten über die Fahrzeugdiagonale

führt). Die IS Vorderachse hat sich offensichtlich nicht bewährt, zu viele Teile, zu kompliziert, zu schwer, und so ist der RC 12L wieder mit der einfachen Achsschenkel- federung aus- gerüstet. Auch die Inline- Achsschenkel sind wieder durch die alten Teile des 12E abgelöst.

An der Hinterachse werden die Seitenkräfte jetzt durch Druckkugellager abgestützt

Vorderachsdetail

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 © Achim Schulz 2002