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 Die frühen 80'er Jahre (1)

Die frühen 80‘er Jahre

Es scheint noch gar nicht so lange her, damals um 1980. Ronald Reagan war amerikanischer Präsident und Helmut Kohl schickte sich an, deutscher Kanzler zu werden, ABBA und Smokie schlugen sich immer noch um den 1. Platz der Charts und der PC war noch nicht erfunden. O.k., eigentlich hat das alles keine Auswirkungen auf die Modellrenner. Bis auf letztgenanntes, denn der PC hat die Modellrennwelt schon beeinflusst.

Warum? Nun, heutzutage wird kein Fahrzeug mehr auf dem Reißbrett konstruiert, alles kommt schön sauber aus der virtuellen 3D-Welt der CAD-Computer und wird auf NC-Maschinen bearbeitet. Damals aber erfolgte sowohl die Konstruktion als auch die Fertigung der zum Teil in deutlich kleineren Stückzahlen gefertigten Modellflitzer auf einem völlig anderen Niveau, was man leider an der Qualität einiger Fahrzeuge auch sehen kann.

Aber der PC hat noch mehr Einfluss gehabt, denn, mal Hand aufs Herz, wer könnte sich heute noch eine Rennveranstaltung ohne PC-basierte Auswertung vorstellen? Damals ging das, und zwar mit recht vielen Stoppuhren, Strichlisten und ebenso vielen Helfern. Und wer Anfang der 80‘er Jahre noch keinen Führerschein hatte und legal Auto fahren wollte, dem blieb mangels PC-Rennsimulation eigentlich auch nur der Weg zum RC-Car.

Seit den 70‘er Jahren war die RC-Car Welt noch ziemlich einfach. Im Verbrennerbereich hatte sich mittlerweile der Maßstab 1:8 als feste Größe etabliert. Dieser Klasse kamen dann ab 1975 die ersten Elektro-Renner im Maßstab 1:12 hinzu, welche 1980 ihre erste eigene Meisterschaftswertung erhielten. Bis 1984, als die Elektro-Offroad Meisterschaft ins Leben gerufen wurde, sollte die Kombination V1:8 / E1:12 die Alleinige für nationalen und internationalen Meisterschaften sein. Im Glattbahnbereich hielt sich diese Kombination sogar bis 1990, als mit der Klasse Pro 10 die ersten 1:10 Glattbahner eingeführt wurden.

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 © Achim Schulz 2002