AYK RG Impulse

Die Fahrzeuge von AYK waren ja immer schon technisch sehr hochwertige Renner zu attraktivem Preis. Dennoch muss das nachlassende Kaufinteresse in der 1:12’er Klasse die Japaner dazu bewegt haben, mit einem Einsteigermodell den Massenmarkt zu bedienen. Dabei wurde aber nicht einfach ein vorhandenes Modell abgespeckt, sondern ein völlig neues Fahrzeug entwickelt, das nur sehr wenige Komponenten mit den aktuellen Rennmodellen gemein hat. Das Chassis ist dabei nach dem Strickmuster des Asso RC 12 i aufgebaut und besitzt als Federung der Hinterachse zwei Ausschnitte in der unteren GFK-Platte. Dämpfungselemente sind nicht vorgesehen.

Die Vorderachse verwendet die Achschenkel des RS 401 i, allerdings mit einer einfachen Schiebekinematik. Aufgrund des ungünstigen Hebels klemmt die federung sehr leich
An der Hinterachse kommt ein sehr preiswertes Kegelraddifferenzial zum Einsatz, das in einfachen Kunststoff- lagern läuft. 
Der mitgelieferte GZ 480 B Motor war übrigens der
 Motor der DMC Standard-Klasse


Das Power-Pod ist als preiswerter Alu-Blechwinkel ausgeführt und trägt ein ebenfalls sehr günstiges Kegelraddifferenzial, das in Kunststofflagern läuft. Als Schmankerl ist serienmäßig ein GZ 480 B montiert, der ja damals auch als Standard-DMC-Motor homologiert war. Das Chassisvorderteil ist als Doppeldeck- konstruktion ausgeführt, wobei die Radioplatte bis über die Vorderachse reicht. Wenn die verwendeten Kunststoffstehbolzen nicht so butterweich wären, hätte man ein richtig steifes Auto bauen können – sei’s drum. Die Doppeldeckkonstruktion macht auch einen eigenen Vorderachsträger überflüssig. Stehbolzen zwischen den Platten reichen für die federnd gelagerten Achsschenkel aus. Zusammen mit dem klassischen Fahrtregler und einer schmucken Karosserie (Datsun Fairlady Gruppe C) konnte man das ganze schon ab 130,- DM erstehen. Nicht viel Geld für ein so komplettes Auto.

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